Ministerin Berg besucht nachhaltige Straßenmeisterei in Völklingen

Pressemitteilung des Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz

Umwelt- und Mobilitätsministerin Petra Berg (Dritte von links), Stephan Tautz, Oberbürgermeister von Völklingen (Zweiter von links) sowie Werner Nauerz, Direktor des Landesbetriebes für Straßenbau (LfS) (Vierter von rechts) besuchen die bundeseigene Straßenmeisterei in Völklingen. (Bildhinweis: MUKMAV / Ann-Sophie Ruf)

Am 10. Juni hat Ministerin Petra Berg gemeinsam mit Werner Nauerz, dem Direktor des Landesbetriebes für Straßenbau (LfS), und Stephan Tautz, dem Oberbürgermeister der Stadt Völklingen, die bundeseigene Straßenmeisterei in Völklingen-Fürstenhausen besucht. Der LfS errichtet den nachhaltigen Neubau in Auftragsverwaltung für den Bund.

„Mit dem Neubau der bundeseigenen Straßenmeisterei in Fürstenhausen entsteht ein modernes Gebäude und es ist eine erhebliche Investition in die Infrastruktur des Straßenbetriebsdienstes getätigt worden“, sagt Petra Berg. „Das Gebäude entspricht dem neusten Stand der Technik und setzt hohe Maßstäbe in den Bereichen Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität sowie Klima- und Umweltschutz.“

„Für den Straßenbetriebsdienst ist dieser Neubau ein wichtiger Schritt. Die neue Straßenmeisterei bündelt die zentralen Arbeitsbereiche unter einem Dach, verkürzt Wege und verbessert die Abläufe im täglichen Betrieb. Davon profitieren nicht nur unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch die Einsatzfähigkeit auf saarländischen Straßen“, ergänzt Werner Nauerz.

„Die neue Straßenmeisterei ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine ehemalige Industriefläche sinnvoll und zukunftsorientiert nachgenutzt werden kann. Dass hierfür kein zusätzliches Grünland in Anspruch genommen werden musste, ist aus Sicht der Stadt besonders positiv“, erklärt Stephan Tautz. „Gleichzeitig stärkt die Ansiedlung die Infrastruktur in unserer Region und unterstreicht die Bedeutung Völklingens als verkehrsgünstig gelegenen Standort im Saarland. Die gute Lage schafft beste Voraussetzungen für schnelle Einsätze und effiziente Abläufe. Davon profitiert die gesamte Region durch kurze Reaktionszeiten bei den vielfältigen Aufgaben des Landesbetriebs für Straßenbau."

Die Straßenmeisterei wird als Kompaktmeisterei errichtet. Die Bauform überzeugt durch ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Unterbringung und der Wartung von Geräten und Fahrzeugen, der Verkürzung der Rüstzeiten und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Einsatzbereitschaft. Die Fahrzeuge können witterungsunabhängig in einer beleuchteten Halle hergerichtet werden. Zudem gibt es kurze Wege und praktische Optionen für die Lagerhaltung von Betriebsmitteln und Materialien. Alle Arbeitsbereiche, wie Verwaltung, Umkleide- und Sozialräume, Werkstatt und Lager, Fahrzeug- und Gerätehalle, sind unter einem Dach vereint. Die Betriebsabläufe sind optimiert und die Funktionsbereiche zusammengelegt.

Die Baukosten für den Bund betragen gemäß Submission rund 11,3 Mio. Euro. Die Planungsleistungen für das Saarland betragen circa 2,1 Mio. Euro. Die Ausschreibung, Vergabe und Projektsteuerung erfolgt durch die Landesentwicklungsgesellschaft Saarland Service (LEG Service).

 

Weitere Informationen gibt es unter:

https://strasse-hat-zukunft.de/ausstellung-der-laender-beim-dsvk2024/saarland/saarland-die-kompaktmeisterei/

 

Hintergrund:

Durch die Reform der Auftragsverwaltung – Übergang der Zuständigkeiten für Planung, Bau und Betrieb der Bundesautobahnen in Bundesverwaltung – war es notwendig, u.a. den Straßenbetriebsdienst im LfS komplett neu zu strukturieren. Die Straßen- und Autobahnmeistereien wurden wieder in reine Straßenmeistereien (Land) und Autobahnmeistereien (Bund) umgewandelt. So entstanden vier Straßenmeistereien und eine Zentralmeisterei in Landesverwaltung. Um das Verhältnis von Bundes- zu Landesstraßen im Saarland abzubilden, wurden die vier Straßenmeistereien in eine Bundesmeisterei (Völklingen) und drei Landesmeistereien (Rohrbach, St. Wendel, Merzig) aufgeteilt.