A620: Grundhafte Fahrbahnerneuerung zwischen Saarbrücken-Gersweiler und Völklingen-Ost beginnt im April

Pressemitteilung der Autobahn GmbH des Bundes 

Quelle: Maurice Kaluscha / Autobahn GmbH

Pressemitteilung der Autobahn GmbH des Bundes vom 30. März 2026

Ab Dienstag, 7. April 2026, startet die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes mit dem Aufbau der Verkehrssicherung zur grundhaften Erneuerung der Fahrbahn der A620 zwischen den Anschlussstellen Saarbrücken-Gersweiler und Völklingen-Ost. Dabei werden beide Richtungsfahrbahnen (Autobahndreieck Saarbrücken/Autobahndreieck Saarlouis) in drei Bauabschnitten auf einer Streckenlänge von insgesamt sechs Kilometern grundhaft erneuert. Die Bauzeit beträgt in diesem Jahr sechs Monate, in den Jahren 2027 und 2028 jeweils fünf Monate. Gebaut wird in allen drei Jahren von Frühjahr bis Herbst. In den Wintermonaten wird die Verkehrssicherung zurückgebaut, um den Winterdienst zu gewährleisten.

Bevor im ersten Bauabschnitt mit der Erneuerung des Mittelstreifens begonnen werden kann, wird vom 7. April 2026 bis zum 18. April 2026, auf beiden Richtungsfahrbahnen die notwendige Baustellenverkehrsführung eingerichtet. Diese Arbeiten werden mit Rücksicht auf die Verkehrsteilnehmenden in den verkehrsarmen Abend- und Nachtstunden zwischen 20 Uhr 30 und 5 Uhr 30 ausgeführt.

Zur Durchführung der Arbeiten werden folgende Streckenabschnitte jeweils von 20 Uhr 30 Uhr bis 5 Uhr 30 vollgesperrt:

  • 7. April bis 8. April 2026 Richtungsfahrbahn Autobahndreieck (AD) Saarbrücken zwischen den AS VK-Ost (10) und SB-Klarenthal (11).
  • 13. April 2026 bis 14. April 2026 Richtungsfahrbahn AD Saarlouis zwischen den AS SB-Gersweiler (12) und SB-Klarenthal (11).
  • 14. April 2026 bis 15. April 2026 Richtungsfahrbahn AD Saarlouis zwischen den AS SB-Klarenthal (11) und VK-Ost (10).
  • 15. April 2026 bis 16. April 2026 Richtungsfahrbahn AD Saarbrücken zwischen den AS SB-Klarenthal (11) und SB-Gersweiler (12).
  • 16. April 2026 bis 18. April 2026 beide Richtungsfahrbahnen (AD Saarbrücken und AD Saarlouis) zwischen den AS SB-Gersweiler (12) und VK-Ost (10).

Entsprechende Umleitungen erfolgen über die B51 und sind ausgeschildert.

In der Zeit von 7. April 2026 bis 19. April 2026, tagsüber von 5 Uhr 30 bis 20 Uhr 30, wird der Verkehr in Fahrtrichtung AD Saarbrücken einstreifig am Baufeld vorbeigeführt.

Im Zeitraum, 13. April bis 19. April 2026, tagsüber von 5 Uhr 30 bis 20 Uhr 30, wird der Verkehr in Fahrtrichtung AD Saarlouis ebenfalls einstreifig am Baufeld vorbeigeführt.

Am 20. April 2026 wird mit den Arbeiten am Mittelstreifen begonnen.
Ab diesem Zeitpunkt bis voraussichtlich September 2026 stehen den Verkehrsteilnehmenden auf beiden Richtungsfahrbahnen jeweils ein verengt geführter Fahrstreifen zur Verfügung. Alle Anschlussstellen sind wie gewohnt nutzbar.

Während der Bautätigkeit ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, insbesondere während den Hauptverkehrszeiten.

„Wir sind uns bewusst, dass diese notwendige Erneuerung viel Geduld erfordert. Die reine Bauzeit verkürzt sich durch den 24h-Betrieb der Baustelle und einer 7-Tage-Woche auf 16 Monate. Zudem werden die Ampelschaltungen an den betroffenen Anschlussstellen angepasst, sodass der Verkehrsfluss auf der parallel zur Autobahn verlaufenden B51 optimiert wird“, so Carsten Chassard, Leiter der Außenstelle Neunkirchen.

A620-Baustelle: Staufrei pendeln mit der Bahn: Kostenlos parken und umsteigen auf die Bahn
Da zu den Stoßzeiten mit Zeitverlusten auf dem betroffenen Streckenabschnitt zu rechnen ist, empfiehlt die Autobahn GmbH des Bundes den Umstieg auf die Züge der Deutschen Bahn. Um den Wechsel so komfortabel wie möglich zu gestalten, wurden gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, dem Saarländischen Verkehrsverbund (saarVV), der Deutschen Bahn, der Stadt Völklingen und der Gemeinde Bous zusätzliche Parkplatzkapazitäten geschaffen und alle wichtigen Informationen zum Umstieg auf die Bahn auf einer Website unter www.saarvv.de gebündelt. An den Bahnhöfen Völklingen-Luisenthal und Bous werden jeweils zusätzliche Parkplätze zum kostenlosen Parken zur Verfügung gestellt. So können Pendelnde ihr Auto bequem abstellen und die Baustelle auf der Schiene umfahren. Sämtliche Details stehen in Kürze auf der Website des saarVV unter www.saarvv.de zur Verfügung.

Die Baukosten des ersten Bauabschnitts belaufen sich insgesamt auf 7,8 Millionen Euro. Davon entfallen ca. 400.000, - Euro auf die Verkehrssicherung während der Bauarbeiten.

Über Veränderungen in den Verkehrsführungen wird jeweils gesondert informiert.

Für die Baumaßnahme steht eine Projektwebsite zur Verfügung, die baubegleitend aktualisiert wird; dort wird über alle Bauabschnitte informiert inklusive Antworten auf Fragen rund um die Maßnahme.

Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

 

Hintergrund zu dem mehrjährigen Projekt:

Aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte (ehemals Bundesstraße 405) weist die A620 viele nicht autobahntypische Merkmale, wie z. B. das Fehlen von durchgehenden Standstreifen, sehr schmale Mittelstreifen und enge Überführungsbauwerke auf. Zudem liegt der zu erneuernde Streckenbereich teilweise sehr nah an Wohnbebauung und ist durch den Leinpfad, die Saar, Lärmschutzwände und die Bahntrasse begrenzt. 

Diese Umstände erhöhen die Komplexität im Bauablauf und führen dazu, dass während der Bauzeit in allen drei Bauabschnitten in jeder Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen wird.

Das bedeutet, dass während der jeweils 5-monatigen Bauzeit in den Jahren 2027 und 2028 den Verkehrsteilnehmenden auf beiden Richtungsfahrbahnen jeweils ein verengt geführter Fahrstreifen zur Verfügung steht.

Um den Abschnitt zukunftsfest betreiben zu können und vor dem Hintergrund der teilweise wohnbebauungsnahen Lage dieses Autobahnabschnitts, wird als Asphaltdeckschicht ein lärmmindernder Gussasphalt eingebaut, der zudem eine höhere Lebensdauer aufweist als der aktuell verbaute Walzasphalt. Mit dieser Lösung verlängert sich die Nutzungsdauer erheblich, davon profitieren Nutzer und Anrainer auf den Umleitungsstrecken.