Lesen verbindet – und genau dafür gibt es auf dem Heidstock jetzt wieder einen festen Ort: Neben der Grundschule im Stadtteil wurde ein neuer Bücher-Tausch-Schrank aufgestellt. Nachdem der frühere Bücherschrank aus Holz durch Vandalismus beschädigt worden war und entfernt werden musste, setzt die Stadtverwaltung nun auf eine deutlich robustere Lösung: Der neue Schrank besteht aus Metall, ist wetterfest, stabil und zugleich attraktiv gestaltet.
Der Bücher-Tausch-Schrank ist Teil der Initiative „Völklingen liest.“, die von der Stadtbibliothek und der VHS Völklingen getragen wird. Schon bei der ersten Aufstellung im Jahr 2021 war das Projekt auf eine Idee engagierter Heidstocker Bürgerinnen und Bürger zurückgegangen und wurde gemeinsam mit der Stadtverwaltung umgesetzt. Der Schrank entwickelte sich schnell zu einem beliebten Angebot im Stadtteil – als unkomplizierte Möglichkeit, Literatur zu teilen und neue Bücher zu entdecken.
„Gerade solche Projekte zeigen, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für unsere Stadtteile ist. Der neue Bücherschrank steht für Gemeinschaft, Bildung und einen offenen Austausch – und er soll lange bleiben“, so Oberbürgermeister Stephan Tautz.
Die offizielle Inbetriebnahme sollte bewusst nicht nur symbolisch erfolgen: Beim Pressetermin wurde der neue Bücher-Tausch-Schrank gemeinsam mit engagierten Heidstocker Bürgerinnen und Bürgern eröffnet und direkt mit Büchern bestückt. Damit wird an die Idee des Projekts angeknüpft, das von Anfang an durch Beteiligung und Begeisterung aus dem Stadtteil getragen wurde. „Wir danken den engagierten Heidstocker Bürgern, die ein Auge auf den Büchertauschschrank haben und regelmäßig für Ordnung sorgen“, betonen Oberbürgermeister Stephan Tautz und Lars Hüsslein als Leiter des Fachdienstes für VHS, Kultur, Sport, Archiv und Stadtbibliothek gemeinsam bei der Einweihung.
Die Stadt Völklingen und die VHS laden alle Interessierten herzlich ein, das Angebot zu nutzen: Bücher können rund um die Uhr eingestellt, getauscht oder einfach mitgenommen werden – kostenlos und ohne Hürden. So soll das Lesen im Alltag wieder sichtbarer werden und im Stadtteil neue Impulse setzen. „Und wer sich für aktuelle Werke, eine größere Auswahl, digitale Medien und Gesellschaftsspiele interessiert, kann in der Stadtbibliothek im Alten Rathaus vorbeischauen und wird dort sicher fündig“, ergänzt Lars Hüsslein.

