18,4 Millionen Euro für den Gigabitausbau

Stadt Völklingen erhält Förderzusage des Bundes   

Minister und Projektleiter mit der Förderurkunde vor der Präsentationswand
Thomas Haböck (re.) bei der Übergabe der Förderurkunde zur Gigabitförderung 2.0 durch Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger (li.) in Berlin. (Bild: Thomas Haböck)

Im Rahmen einer bundesweiten Förderinitiative für den Glasfaserausbau hat die Stadt Völklingen eine Förderzusage aus der Gigabitförderung 2.0 des Bundes erhalten. Projektleiter Thomas Haböck nahm am 14. Januar 2026 in Berlin stellvertretend für die Stadt die Förderurkunde entgegen. Überreicht wurde sie von Bundesminister Dr. Karsten Wildberger bei einer zentralen Veranstaltung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS).

Mit der Gigabitförderung 2.0 unterstützt der Bund den Ausbau leistungsfähiger Glasfasernetze dort, wo ein privatwirtschaftlicher Ausbau allein nicht wirtschaftlich darstellbar ist. Insgesamt stellt der Bund im Förderaufruf 2025 rund 1,8 Milliarden Euro für 536 Projekte in ganz Deutschland bereit. Mit 18,4 Millionen Euro erhält Völklingen in diesem Förderaufruf den größten Förderbetrag im Saarland.

Für die Stadt Völklingen ist die Förderzusage ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer flächendeckenden Glasfaserversorgung. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Stadt in der Stabsstelle Digitalisierung die Voraussetzungen für den Ausbau geschaffen. Unter der Leitung von Dr. Martin Alt und mit maßgeblicher Mitarbeit von Thomas Haböck sowie den betroffenen Fachdiensten wurde der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau in Völklingen initiiert und begleitet, der Ausbau auf dem Heidstock ist bereits abgeschlossen, der Ausbau auf dem Sonnenhügel hat Ende 2025 begonnen. Parallel dazu hat die Stadt bislang nicht ausgebaute Gebiete systematisch identifiziert, gebündelt und in geeignete Förderprojekte überführt.

Dabei zeigt sich: Fördermittel allein reichen nicht aus. Sie müssen vorbereitet, beantragt, vorfinanziert und koordiniert werden. Die Stadt übernimmt hierbei eine zentrale Rolle – von der Abstimmung mit Fördergebern über die Zusammenarbeit mit Telekommunikationsunternehmen bis hin zur organisatorischen und finanziellen Begleitung der Projekte.

„Der Glasfaserausbau ist kein Selbstläufer“, so Oberbürgermeister Stephan Tautz. „Er erfordert langfristige Planung, verlässliche Strukturen und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Dass Völklingen Teil dieser Bundesförderung ist, ist unter anderem das Ergebnis intensiver Vorarbeit.“

Mit der aktuellen Förderzusage kommt die Stadt Völklingen ihrem Ziel näher, bislang unterversorgte Gebiete zukunftsfähig anzubinden und die digitale Infrastruktur nachhaltig zu stärken – als Grundlage für Wirtschaft, Bildung, Verwaltung und Lebensqualität vor Ort.