Die Stadt Völklingen hat mehrere Parkanlagen, zwei Wildparks und acht Friedhöfe über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Hinzu kommt der Ehrenfriedhof in der Stadtmitte sowie der alte Hugenottenfriedhof in Ludweiler. Auf dem zuletzt genannten befinden sich Soldatengräber aus dem 1. und 2. Weltkrieg.

Für die Verwaltung der Parkanlagen und Friedhöfe zeichnet sich der städische Fachdienst "Verwaltung Öffentliche Einrichtungen" verantwortlich. Pflegerisch unterhalten werden diese Einrichtungen durch den Fachdienst "Öffentliches Grün und Friedhöfe". Die Wildparks stehen in der Verwaltung und Unterhaltung der städtischen Forstverwaltung.


Parkanlagen

Schillerpark
Schillerpark
Kleinsche Anlagen

Wildparks

Zwei Wildparks sind im Stadtgebiet Völklingens zu finden. Der eine liegt an der Püttlinger Landstraße und hat mit 11 Hektar eine ansehnliche Größe. Neben Damwild und Sikawild ist hier auch Rotwild zu bestaunen. Eine Wandertafel am Parkplatz gibt Auskunft über die Wege rund um das Gehege. Nach einem Spaziergang lädt ein Gasthof zur Rast ein.

Der zweite Wildpark befindet sich im Völklinger Stadtteil Ludweiler. Er ist etwas kleiner als der in Richtung Püttlingen, aber mit Damwild und Wildschweinen ebenfalls gut bestückt. Aus Richtung Ludweiler kommend liegt der Wildpark an der Werbelner Straße Richtung Wadgassen. Folgen Sie dem Hinweisschild „Naherholungsgebeit Ludweiler“.

Friedhöfe

Der Ehrenfriedhof liegt entlang der Kühlweinstraße.

Dieser Friedhof ist mit 12,9 ha Gesamtfläche der größte im gesamten Stadtgebiet und bietet alle Grabarten an. Es ist der Nachfolgefriedhof zu dem ehemaligen alten Friedhof im Bürgerpark in der Kühlweinstraße und mit einem sehr hohen Baumbestand geprägt. Die Anlage grenzt an die Kühlweinstraße an.

 

Der ca. 1,8 ha große Friedhof befindet sich an der Felsenbrunnerstraße gelegen. An der Mauer hinter der Pfarrkirche, wo sich früher der Friedhof befand, wurden alte Grabsteine neu aufgestellt; dies war 1990 dem Heimatkundlichen Verein zu verdanken.

Der alte Friedhof von Ludweiler befindet sich im Ort hinter der Hugenottenkirche. Er wurde schon in der Zeit der Ortsgründung angelegt. Als 1953 eine Erweiterung des Friedhofes verhindert wurde, entschloss man sich zur Anlegung eines neuen Friedhofes, außerhalb des Ortes, dem Waldfriedhof. Dieser 3,8 ha große Friedhof ist an der Werbelner Straße gelegen.

Der Friedhof Geislautern besteht bereits seit 1875, ist ca. 1,64 ha groß und ist in der Friedhofstraße im Stadtteil Geislautern zu finden.

Der Friedhof befindet sich in der Kurt-Schuhmacher-Straße und hat eine Fläche von ca. 2,07a. Im vorderen Teil des Friedhofes befindet sich das Kriegerdenkmal der Gefallenen von beiden Weltkriegen. Dahinter liegen die Gefallenen. Ebenfalls zu finden sind einige alte Grabdenkmäler, z.B. des früheren Bürgermeisters Rudolf Trenz.

Im vorderen Teil des Friedhofes in der Rostaystraße befinden sich die Gräber des Grubenunglücks von Luisenthal aus dem Jahr 1962, während im übrigen Bereich kann man noch einige Grabsteine finden, die die frühere Grabdenkmalkultur erkennen lassen. Der Friedhof ist ungefähr 1,02 ha groß.

Der Friedhof Heistock (ca. 2,27 ha Fläche) wurde im Jahre 1951 in Nähe der Schachtstraße angelegt. Interessant ist die vordere Außenwand der Friedhofshalle, die bei genauem Hinsehen stilisiert die Figur von Lämmern in den Mosaiksteinen erkennen lässt.

Der erste Friedhof von Wehrden befand sich an der Stelle, an der sich heute die evangelische Kirche befindet. Dieser wurde beim Bau der Kirche Anfang der 50er Jahre eingeebnet. Der heutige Friedhof (ca. 2,12 ha) in der Schaffhauser Straße war schon 1928 vorhanden, als das Kriegerdenkmal dort errichtet wurde. Hier befindet sich ein Sammelgrab mit einem Teil der 24 Toten, die beim Bombenangriff auf den Haller 1944 dort umkamen.