Stadt Völklingen

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Tiere im Wildpark leiden unter Hitze: Stadt Völklingen muss zufüttern

03.08.2018  

Nr. 105/2018

Nicht nur die Gartenbesitzer haben derzeit alle Hände voll zu tun, dass Blumen und ganze Pflanzenbeete nicht durch die sengende Hitze eingehen. Und nicht nur der Mensch leidet unter den hohen Temperaturen, die inzwischen mühelos über 35 Grad steigen, sondern auch die Tiere. Und dies gilt inzwischen auch für die Tiere im Wildpark Völklingen, der an der Ausfahrtsstraße nach Püttlingen gelegen ist.

So ist die Weidefläche im Wildpark Völklingen, die normalerweise ein saftiges Grün auszeichnet, inzwischen völlig ausgedörrt. Rotwild, Damwild und Sikawild finden auf diesen Flächen jedenfalls keine Nahung mehr. „Die Situation ist derzeit für diese Jahreszeit äußerst ungewöhnlich“, sagt denn auch Verena Lamy. Sie ist die Försterin der Stadt Völklingen. In den letzten Jahren sei von Zufütterung niemals die Rede gewesen. „Aber diesmal kommen wir daran einfach nicht vorbei“, ergänzt Lamy.

Zugefüttert wird derzeit mit Heu, und gerade eben wurde eine neue Ladung geliefert, die die Mitarbeiter des städtischen Forstamtes ausbringen. Maya Schneider und Sascha Görgen verteilen das Heu im schattigen Teil des Geheges. Die Sikahirsche können es kaum erwarten, „denn die Tiere spüren natürlich auch, dass dies eine außergewöhnliche Situation ist“, sagt Försterin Verena Lamy, die die Lage gemeinsam mit ihren Mitarbeitern genau im Auge behalten wird.

Auch die Weihnachtsbaum- und Aufforstungsflächen im Stadtwald leiden unter der langen Trockenperiode. Zahlreiche der im Frühling frisch gepflanzten Bäumchen sind vertrocknet. Im Herbst wird das Städtische Forstamt deshalb die ausgefallenen Pflanzen auf den Kulturflächen durch neue Bäumchen ersetzen - dann bei hoffentlich "besserem", also feuchterem Wetter.