Stadt Völklingen

zum Inhalt | zur Hauptnavigation | zur Unternavigation
 
 

Inhalte

Einweihung durch Oberbürgermeister: Feuerwehrgerätehaus Wehrden wurde erweitert

11.09.2017  

Nr. 112/2017

Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Wehrden in der Hostenbacherstraße ist erfolgreich abgeschlossen. Oberbürgermeister Klaus Lorig nahm jetzt die Einweihung vor. Dabei dankte Lorig allen Beteiligten für die gute Arbeit bei der Planung und der Durchführung des Bauprojekts.

 In seiner Rede erklärte der Völklinger Verwaltungschef, der gleichzeitig auch Chef der Völklinger Feuerwehr ist, mit dem Umbau sei ein Mißstand beseitigt worden, der auf Dauer nicht mehr tragbar gewesen sei. Mit der sanierten Fahrzeughalle erhalte die Feuerwehr nun normgerechte Stellplätze für die hier stationierten Fahrzeuge, welche für  der zukünftigen Aufgaben der Wehr unerlässlich seien.

 Auf Grund der Enge der vorhandenen Fahrzeughalle hatte in der Vergangenheit erhebliche Unfallgefahr und damit dringender Handlungsbedarf bestanden. Ein Erweiterungsbau und eine Vergrößerung des Standortes waren daher unumgänglich.

 Die neue Fahrzeughalle wurde um 2,50 Meter in der Tiefe erweitert und um circa zwei Meter erhöht. Um dies zu ermöglichen, wurde die alte Flachdachkonstruktion und die vorhandene Hallenfront vollständig abgerissen. Auch die Bodenplatte mußte gänzlich entfernt werden. Die Bodenplatte wurde von der Firma Barth & Sohn komplett neu aus Beton gegossen. Die neu integrierte Fußbodenheizung wurde von der Firma Haustechnik Stefan Pilger installiert. Die neue Hallenfront bietet Platz für drei normgerechte Sektionaltore, welche die Firma  Metallbau Patric Schmidt lieferte und montierte.

 Die bestehenden Wände der Fahrzeughalle wurden mit Stahlbetonbauteilen und Mauerwerk aus Porenbeton nach den statischen Berechnungen ergänzt und aufgestockt. Diese Arbeiten waren bereits unmittelbar vor der Winterpause im Jahr 2016 pünktlich fertiggestellt worden. Die Halle erhielt zudem ein Dachtragwerk aus Holz und wurde mit Sandwich-Paneelen mit nicht brennbarem, mineralischem Dämmstoff durch die Firma Bernardi noch vor Weihnachten 2016 eingedeckt.

 Die Fahrzeughalle kann durch neue Fenster in den Giebelseiten natürlich be- und entlüftet werden. Zum Schutz der Feuerwehrleute vor Dieselmotor-Emissionen (DME) wurde in einer letzten Bauphase eine Absauganlage eingebaut.

 Im Frühjahr 2017 wurden von der Firma Roman Hauser die Innenputzarbeiten fertiggestellt, so dass auch die Bodenbeschichtungsarbeiten anschließend von der Firma Bauschutz ausgeführt werden konnten. Im Aussenbereich wurde das Wärmedämmverbundsystem durch die Firma Hartmut Braun ausgeführt.

 Sämtliche Installationsarbeiten des Drucklufterhaltungssystems, sämtliche Malerarbeiten, Wandbeschichtungsarbeiten, der Anschluss des Heizungssystems und die gesamte Elektroinstallationsarbeiten wurden vom Löschbezirk selbst ausgeführt.

Insgesamt werden in Zukunft der Wehr in Wehrden circa 181 Quadratmeter Fläche in der umgebauten Fahrzeughalle zur Verfügung stehen. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich insgesamt auf 370.000 Euro. Die Bauzeit wurde  mit 12 bis 18 Monaten ab Baubeginn angegeben. Somit  konnte das Gesamtprojekt  schneller als ursprünglich geplant fertiggestellt werden. Der Bezug der neuen Halle war bereits ab Juli 2017 möglich.