Stadt Völklingen

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Stadtumbau West

Die Stadt Völklingen beteiligt sich seit 2003 am Förderprogramm "Stadtumbau West". Den durch den Wandel in der Montanindustrie und den demografischen Wandel bedingten negativen Folgewirkungen, wie eine hohe Arbeitslosenquote, Wohnungs- und Gebäudeleerstände, soziale Probleme und eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung, kann die Stadt nicht allein entgegensteuern. Mit dem Programm "Stadtumbau West" unterstützen Bund und Land die Stadt bei ihrer Aufgabe sich frühzeitig den Wandlungsprozessen anzupassen. Zielsetzung ist dabei die Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen auf der Basis von Stadtentwicklungskonzepten.

Förderschwerpunkte des Programms sind insbesondere die Verbesserung des Wohnumfeldes, die Aufwertung  und der Umbau des vorhandenen Gebäudebestandes, der Rückbau leerstehender Gebäude sowie die Wieder- und Zwischennutzung freigelegter Flächen. Geförderte Stadtumbaugebiete in Völklingen befinden sich in der Innenstadt sowie im Stadtteil Fürstenhausen.

 

Stand: Dezember 2015

 

Im Jahr 2004 hat der Bund das neue Programm „Stadtumbau West“ mit Bundesfinanzhilfen gestartet. Ein entscheidendes Ziel, das die Bundesregierung mit dem Förderprogramm verfolgte, war bzw. ist, dass sich die Städte in den (alten) Bundesländern bereits frühzeitig und vorbeugend mit den notwendigen Anpassungsprozessen beschäftigen (können). Das Städtebauförderprogramm unterstützt vor allem solche Maßnahmen und Projekte, die zur Stärkung der Innenentwicklung und zur Optimierung der öffentlichen und privaten Infrastrukturen beitragen.

 

Das Programmvolumen für das Haushaltsjahr 2012 betrug ca. 4,7 Mio. €, für 2013 stehen für das Programm Stadtrumbau West ca. 5,4 Mio. € zur Verfügung (darin enthalten sind die 33,3% Eigenmittelanteile der Kommunen). Das jetzige Programm Stadtumbau West wird im Saarland mit dem Jahr 2015 enden, d.h. im Programmjahr 2015 werden letztmalig Fördermittel für die laufenden Stadtumbaumaßmahnen zur Verfügung gestellt, die dann bis Ende 2017 abzurufen sind.

 

Die Stadt Völklingen wurde mit Bescheid des Ministeriums für Umwelt, Energie und Verkehr vom 22.09.2005 in das Regelförderprogramm „Stadtumbau West“ aufgenommen. Voraussetzungen für die Förderung sind gemäß 171 b Baugesetzbuch die Erarbeitung eines Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes, sowie die förmliche Festlegung eines oder mehrere Stadtumbaugebiete durch förmlichen Beschluss des Stadtrates.

 

Der methodische Arbeitsprozess ist in 2 Handlungsebenen gegliedert:

 

  • 1. Schritt: Erarbeitung eines Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für die Gesamtstadt (Gesamtstädtisches Konzept)
  • 2. Schritt: Erarbeitung städtebaulicher Teilkonzepte für die Ausweisung formaler Stadtumbaugebiete (Teilräumliches Entwicklungskonzept)

 

Nach einer umfassenden, gesamtstädtischen Bestandsaufnahme wurden im Gesamtstädtischen Entwicklungskonzept diejenigen Bereiche der Stadt identifiziert, in denen Stadtumbaubedarfe im Sinne des Förderprogramms „Stadtumbau West“ bestehen und zukünftige Stadtumbaugebiete mit unterschiedlicher Priorität empfohlen werden. Das sind: (1.Priorität: Innenstadt, 2.Priorität: Fürstenhausen, Fenne, 3.Priorität: Luisenthal, 4.Priorität: Wehrden (Wehrden nur deshalb an 4. Stelle, da durch das Regelförderprogramm „Soziale Stadt“ in den letzten Jahren bereits mehrere Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden)

 

Inhalt des Gesamtstädtischen Entwicklungskonzeptes ist aber nicht nur die Ermittlung der potenziellen Stadtumbaugebiete, vielmehr sind auch zukünftige städtebauliche Entwicklungslinien festzulegen. Hier wurde im Rahmen einen Workshops am 07.02.2007 mit Vertretern aus Politik und Stadtverwaltung ein Städtebauliches Leitbild mit Entwicklungszielen und Handlungsstrategien erarbeitet.

 

Der Stadtrat hat am 04.09.2007 dem Gesamtstädtischen Entwicklungskonzept und dem darin enthaltenen städtebaulichen Leitbild einstimmig zugestimmt.

Folgende Themenfelder stehen im Vordergrund

  • Geschäftsstandort Innenstadt: Aufwertung der Geschäftsstraßen, Konzentration und Stabilisierung von Einzelhandel und Dienstleistungen
  • Erlebnisraum Innenstadt: Verbesserung und Aufwertung des Gastronomie- und Kulturangebotes
  • Wohnen und Grün in der Innenstadt: Impulse zum Umbau des innerstädtischen Wohnungsbestandes
  • Stadtbildprägende Einzelobjekte: Konzepte zur Umnutzung oder zum Rückbau von stadtbildprägenden Großimmobilien

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den

 

Fachdienst 46

Stadtplanung und Stadtentwicklung

Telefon: 06898/13-2530


Icon E-MailLudwin.Scherer(at)voelklingen.de

 

 


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