Stadt Völklingen

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Sehenswürdigkeiten

Alter Bahnhof

Zur Blütezeit der Alten Völklinger Hütte war der 1893/94 erbaute Alte Bahnhof eine "Drehscheibe" für Tausende von Hüttenarbeitern, die dessen Halle und Gaststätte bei Schichtwechsel durchströmten. Zudem war der Bahnhof Umschlagplatz für die Rohstoffe, die auch aus dem benachbarten Frankreich für die Eisenerzeugung herantransportiert wurden.

 

 

Eligius-Kirche

Dem "Bischof mit Hammer und Amboss" und Hüttenarbeiter- Patron ist die Eligius-Kirche gewidmet. Im Stil des Neobarock in den Jahren 1912 und 1913 von dem Mainzer Dombaumeister Ludwig Becker erbaut, dominiert sie die Rathausstraße in der Innenstadt mit einem mächtigen querrechteckigen Turm. Im Foyer der Kirche ist eine Holzfigur des Heiligen Eligius zu besichtigen, die etwa im Jahre 1750 im benachbarten Frankreich gefertigt wurde.

 

 

Altes Rathaus

Barocke Reminiszenzen und Jugendstil-Elemente finden sich in einer äußerst eigenwilligen Spielart im Alten Rathaus zusammen. Das Alte Rathaus wurde zwischen 1874 und 1876 im klassizistischen Stil erbaut und später sowohl von der Größe als auch von der Stilvielfalt her erweitert. Ein quadratischer Turm verbindet die zwei Flügel des restaurierten Gebäudes. Im Innern blieb das Trauzimmer mit einem imposanten Jugendstil-Hochzeitsfenster, das in Quedlinburg gefertigt wurde, erhalten. Erhalten blieb ebenfalls der Ratssaal mit seinen Stuckverzierungen sowie dem großflächigen Gemälde von Carl Röchling "Die Erstürmung der Spicherer Höhen". Dieses Gemälde ist eine Schenkung der Industriellenfamilie Röchling.

 

 

Mühlgewannschule

Zu den größten und schönsten Jugendstilbauten im Saarland gehört die 1906 errichtete Mühlgewannschule am Hindenburgplatz. Nur die rechte Hälfte des vom damaligen Gemeinderat in Auftrag gegebenen Gebäudes wurde verwirklicht. Bestimmend für die architektonische Wirkung sind die nach drei Seiten identischen Giebel des Eckpavillons mit ihrem sanft gewellten Giebelsaum.

 

 

Versöhnungskirche

Die neobarocke Kirche mit ihrem 66 Meter hohen Turm wurde zwischen 1926 und 1928 nach Plänen des Heidelberger Architekten Franz Kuhn unter maßgeblicher Förderung der Unternehmerfamilie Röchling errichtet. Vorbild für den Völklinger Kirchenbau war die Saarbrücker Ludwigskirche von Barockbaumeister Friedrich-Joachim Stengel. Imposant ist die aus 3500 Kassetten bestehende Kuppel mit ihrem Fresco-Deckengemälde von Waldemar Kolmsperger d.J. im Innern. Das in seinem Inhalt einzigartige Deckengemälde zeigt über dem Gründer der Röchlingschen Eisen- und Stahlwerke, weiteren Mitgliedern der Kirchengemeinde und rauchenden Industrieschloten den über den Wolken wiederkommenden Christus. Ebenso wie das Deckengemälde sind auch die in der Alten Völklinger Hütte gefertigten Gussfiguren an der Westseite der Kirche eine Stiftung der Unternehmerfamilie Röchling.

 

 

Altes Schlafhaus

Für auswärtige Arbeiter der Völklinger Hütte, die zum Teil sehr weite Wege zu ihrem Arbeitsplatz zurücklegen mussten und nicht täglich pendeln konnten, wurde 1906/1907 ein Schlafhaus errichtet. Rund 500 Männer fanden in den Räumen des imposanten Hauses einen Platz zum Schlafen. Als die Nachfrage nach den Schlaf-
plätzen merklich zurückging, wurde das Gebäude in der unterschiedlichsten Art und Weise genutzt. In mehreren Räumen des ehemaligen Schlafhauses wird dessen wechselvolle Geschichte erzählt und auf andere Wohlfahrtseinrichtungen, die die Familie Röchling für Hüttenarbeiter und deren Familien einrichtete, hingewiesen.

 Die Möglichkeiten der Besichtigung ist leider nicht gegeben.

 

 

Lauterbach: "Warndtdom"

Die Kirche St. Paulinus wurde 1911/12 nach dem Entwurf von Peter Marx erbaut. Der dreischiffige Bau mit Westwerk in neoromanischen Formen mit Taufstein und Seitenaltären aus dem späten 18. Jahrhundert wird im Volksmund "Warndtdom" genannt.

 

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Ludweiler: Hugenottenkirche

Foto: MVK/Ulrich

Im Jahre 1786 wurde diese von Friedrich Joachim Stengels Sohn Balthasar Wilhelm geplante Kirche im Völklinger Stadtteil Ludweiler erbaut. Sie ist die vierte ihrer Art, die nach der Gründung des Ortes durch Hugenotten ( 1604) an gleicher Stelle wie ihre Vorgängerbauten errichtet wurde. Der barocken Saalkirche im schlichten Baustil mit Kanzleialtar wurde 1876 und 1877 vor dem Hauptportal der fast 40 Meter hohe Kirchturm mit neugotischen und neoromanischen Stilmerkmalen angefügt.Informationen und Führungen erhalten Sie bei der evangelischen Kirchengemeinde Ludweiler, Tel: 06898/4541

 

 

Ludweiler: Kath. Kirche Herz-Jesu

"Postmoderne Kirchenarchitektur":
Wettbewerbserfolg 1. Preis, 1995
Fertigstellung 3. Advent 2000

Bauherr: katholische Kirchengemeinde Herz-Jesu, Völklingen-Ludweiler
Baukosten gesamt : 10,0 Mio DM

"Es gelingt dem Architekten Prof. Ansgar Lamott durch richtige städtebauliche Platzierung der Baumassen einen eigenständigen Ort zu definieren, der hohe Qualität besitzt. Er platziert um einen maßstäblich gut proportionierten zentralen Platz in übersichtlicher Weise die geforderten Funktionen und schafft darüber hinaus durch die leichte Erhöhung des Platzniveaus gegenüber den öffentlichen Verkehrsflächen einen besonderen Ort der Ruhe und Konzentration.

An richtiger Stelle wird signifikant der Kirchenbaukörper platziert, der in seiner einfachen Kubatur und Gebäudegeometrie als Zeichen eindeutig und unübersehbar wird.

Der durch seine Einfachheit in der Konzentration geprägte Kirchenraum wird vom zentralen Platz aus durch eine Portalöffnung in der diesen Raum fassenden Wandscheibe richtig erschlossen. Der Kirchenbesucher erfährt, nach Überschreiten des Wassers als Symbol für das Leben, einen quadratischen Raum, der den heutigen liturgischen Anforderungen des gemeinsamen Umstehens des zentralen Ortes in guter Weise entspricht...«

 


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im Neuen Bahnhof

Rathausstraße

66333 Völklingen

 

Tel. (0 68 98) 13-2800

Fax (0 68 98) 13-862800

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