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Geförderte Projekte
Der Startschuss für das Förderprogramm zur Fassadensanierung in Völklinger Innenstadt fiel im Frühjahr 2007. Zunächst stand für Fördermaßnahmen ein Gesamtvolumen von 150.000 EUR zur Verfügung. Damit konnten bis Ende 2008 rund 20 private Sanierungsvorhaben unterstützt werden. Aufgrund dieses Erfolges hat der Stadtrat beschlossen, auch für die Folgejahre Fördermittel zur Verfügung zu stellen.
Von Beginn an war die Nachfrage nach dem Förderprogramm außerordentlich hoch. In dem auf das Geschäftsstraßenviertel der Innenstadt begrenzten Fördergebiet sind schon zahlreiche Förderprojekte umgesetzt. Das Resultat: In der Innenstadt zeigen sich neue und interessante "Farbtupfer" ! Angeregt durch die positiven Beispiele überlegen sich immer mehr Hausbesitzer in der City, auch zu Farbe und Pinsel zu greifen.
Übrigens: Das Förderprogramm steht unter dem Motto "Völklingen treibt's bunt". Also haben Sie "Mut zur Farbe"!
Nachfolgend zeigen wir Ihnen, welche Projekte bereits realisiert wurden. Wenn auch Sie Interesse an dem Förderprogramm haben, zögern Sie nicht uns anzusprechen.
Stadt Völklingen
Fachdienst Wirtschaftsförderung
Telefon 06898 13-2004
wifoe(at)voelklingen.de

Das Gemeindehaus der Evangelischen Stadtmission in der Cloosstraße wurde gleich zum Programmstart saniert. Der Gründerzeitbau erstrahlt zum 100-jährigen Jubiläum der Gemeinde in neuem Glanz.

Das Wohn- und Geschäftshaus "Fielmann" setzt mit seiner frischen Farbgestaltung einen interessanten Kontrapunkt zu der umgebenden Bebauung in der Rathausstraße.

Das Anwesen in der oberen Karl-Janssen-Straße springt mit seiner historischen Giebelfassade ins Auge. Als Zeugnis des Reichtums der Stadt Völklingen und seiner Bewohnerschaft während der Blütezeit der Hütte ist die Sanierung von besonderem Wert.

Das Wohn- und Geschäftshaus erhielt im Zuge der Sanierung neben einem kräftig roten Anstrich auch eine moderne Eingangs- und Schaufensteranlage. Zusätzlich wurden die Werbeanlagen dem neuen Fassadenstil angepasst.

Hier haben sich Nachbarn entschlossen, ihre Häuser gleichzeitig zu modernisieren. Der positive Effekt der Maßnahme wird hierdurch noch verstärkt.

In der unteren Poststraße verbreitet der helle Ockerton des neu gestrichenen Geschäftshauses eine geradezu "sonnige" Atmospäre.

Die historische Fassade des aus dem Jahr 1928 stammenden Geschäftshauses "Leber" wurde nach alten Vorlagen restauriert. Durch ein aufwendiges Reinigungsverfahren erstrahlen die Fassadenbänder wieder in leuchtendem ziegelrot.

Die Leuchtkraft des fruchtigen Gelbtons verleiht dem eher unscheinbaren und in der Zeilenbebauung eigentlich zu klein geratenen Gebäude ausgleichendes Gewicht.

In kräftigem Orange setzt sich die Fassade des Wohn- und Geschäftshauses bewußt von der Nachbarbebauung ab.

Für die Neugestaltung der Fassade des Wohn- und Geschäftshauses wurde ein Farbkonzept aus unterschiedlich intensiven Grüntönen umgesetzt.

Mit seinem frischen Farbenspiel in Apricot-Tönen prägt das neu gestaltete Merkurhaus in schöner Weise den Eingang zu Adolph-Kolping-Platz und City-Promenade

Am Gebäude der Stadtsparkasse betont der Kontrast zwischen abgestuften Anthrazit-Tönen und dem Rot des firmeneigenen CI geschickt die Betonarchitektur des ehemals hochmodernen Zweckbaus aus den 1980er Jahren.

Am denkmalgeschützten Geschäftshaus der Familie Eisenbarth wurde zunächst eine intensive Reinigung der Fassade durchgeführt. Ausbrüche und Fehlstellen im Mauerwerk sowe an den Natursteinlaibungen wurden fachgerecht ausgebessert sowie die Dachgauben und Dachentwässerung instandgesetzt. Das markante Eckhaus ergänzt nun das Ensemble der sanierten Stadthäuser im Kreuzungsbereich von Karl-Janssen-Straße und Moltkestraße.

Durch Rückbau des in den 1960er Jahren angebauten Vordachs tritt die ursprüngliche Gestalt der Giebelfassade des Wohn- und Geschäftshauses wieder in den Vordergrund. Farblich abgegrenzte Gesimse und Laibungen betonen den historischen Charakter des Gebäudes.

Die Farbwahl orientiert sich an der Nutzung des eher kleinen Geschäftshauses als Italienisches Eiscafé. Das unscheinbare Gebäude erhält durch die intensive Farbgestaltung einen besonderen Reiz.

Ein Neubau ersetzt an dieser Stelle das alte Geschäftshaus Jacobs. Eine ausgefallene Gaube mit Tonnendach, die dem Vorgängerbau nachempfunden ist, gliedert die Fassade des nach Zweckmäßigkeitsgesichtspunkten entworfenen Verwaltungsgebäudes.